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Entstehungsgeschichte

Am 2. März 1910 saßen in der „Neuen Pfalz“ 15 Vogelfreunde beisammen, um einen Liebhaberverein zu gründen. Dieser wurde „Verein der Vogelzüchter“ genannt. Zum

1.Vorsitzenden wurde Herr Albert Luther gewählt.
Die Hauptziele des Vereins waren:
Die einheimischen Vögel zu schützen und zu pflegen, die Edelkanarienzucht zu fördern, sowie  die Liebe zur Natur zu wecken.
Im Dezember 1911 wurde die erste Vogelschau in der „Neuen Pfalz“ durchgeführt. Im Jahre 1912 trat Dr. Klinghöfer mit einer Gruppe Aquarianer dem Verein bei. Der Vereinsname wurde in „Verein der Vogel-Aquarianer und Terrarienfreunde“ geändert. Durch diesen Zusammenschluss wurden die Ausstellungen vielseitiger und lehrreicher.

 

Durch den Ausbruch des 1.Weltkriges wurde das Vereinsleben von 1914 bis 1919 unterbrochen, um von Albert Luther in unermüdlicher Arbeit wieder ins Leben gerufen zu werden.
Durch lehrreiche Vorträge über die Kanarienzucht, das Halten von Exoten, über das Anlegen von Aquarien und Terrarien, sowie die Pflege von Fischen und Terrarientiere wurden die Versammlungen verschönert.
Der Verein organisierte auch Ausflüge, um die einheimische  Vogel und Tierwelt besser kennen zu lernen.
Albert Luther führte den Verein ununterbrochen bis zum Ausbruch des
2. Weltkrieges, welcher die Vereinsarbeit erneut zur Ruhepause zwang.
Leider sind aus der Zeit vor dem 2. Weltkrieg keine Unterlagen vorhanden.
Die Informationen beruhen alle auf Erinnerungen, die nach der Wiedergründung aufgezeichnet wurden.

Chronik

Wiedergründung

 

Nach Aufhebung des Vereinsverbotes durch die alliierte Militärkommission, war es wieder Albert Luther, der zur Neugründung des Vereins aufrief und der Wiedergründungsversammlung vom 18. Juni 1950 den 1. Vorsitz übernahm.

 Niederschrift der Gründungsversammlung im Gashaus „Lauben Lindle“

 

Am Sonntag, 18. Juni 1950 trafen sich folgende Vogelliebhaber im Gasthaus zum Laubenlindle:

1. Luther Albert                2. Gebus Alexander       3. Haury Franz

4. Klingmann Willhelm         5. Hermann Josef          6. Kiefer Karl

7. Purrmann Josef              8. Metzler Josef            9. Kraft Albert

 

Es wurde die Wiedergründung des „Vereins der Vogelfreunde“, der während des Krieges aufgelöst worden war,  beschlossen. Die Satzung wurde durchgesprochen.

Dem Landratsamt sollte unverzüglich die Widergründung des Vereins mitgeteilt werden.

Als vorläufige Vorstandsmitglieder wurden bestimmt:

Vorsitzender: Albert Luther

Kassier Alexander: Gebus

Schriftführer: Franz Haury

 
Es sollte sobald die Nachricht vom Landratsamt vorlag, eine Generalversammlung einberufen werden.

Die Vereinssatzung wurde am 20.06.1950 beim Landratsamt eingereicht.

Die erste Mitgliederversammlung wurde zum 24.09.19950 einberufen. Der Name des Vereins lautet: “Verein für Vogel-, Aquarien- und Terrarienfreunde“  

Die erste Ausstellung wurde auf den 6-8.12.1950 festgelegt. In der 1. Generalversammlung am 25. 02.1951 wurde Josef Purrmann als Vorstand bestätigt. Albert Luther und Dr. Klinghöfer wurden aufgrund ihrer Verdienste als Ehrenmitglieder  ernannt.

Die Vogel-Aquarianerschau von 1951 wurde von 407 Erwachsenen und 280 Kinder besucht. Bei dem Umsatz von 114,67 DM, konnte ein Überschuss von 55,73 DM erwirtschaftet werden.  Die Mitgliederanzahl wuchs in den ersten 5 Monaten seit der Wiedergründung auf 33 Mitglieder an.

Anfang 1952 schieden die Aquarianer aus dem Verein aus, um einen eigenen Verein zu gründen. Josef  Purrmann musste den Vorsitz aus Gesundheitsgründen am 14.03.53 abgeben. Nach seinem Rücktritt fand innerhalb kurzer Zeit ein dreimaliger Wechsel in der Vereinsführung statt, dadurch verlor der Verein einige seiner Mitglieder.

Zum 45 jährigen Bestehen des Vereins wurde die Vereinsfahne eingeweiht.

In dieser Zeit wurden die Vereinsgeschäfte vom 2. Vorstand Mathias Krög kommissarisch geführt.

Das Badische Tagblatt vom 05.09.55 schreibt: Zum besonderen Ereignis wurde die feierliche Enthüllung der Vereinsfahne, die vom 2.Vorstand in langen Arbeitsstunden selbst angefertigt wurde. Ein Junge sprach mit frischer Stimme den Prolog und schloss mit den Worten:“…dem Menschen war es mitgegeben, die stumme Kreatur zu hegen.“ Danach sahen die Mitglieder erstmals ihre Vereinsfahne. Einen gelben Kanarienvogel auf blauem Grund. In orange und gelber Schrift war zu lesen:  Verein der Vogelfreunde Offenburg, gegr. 1910.

1956 wurde Walter Rank zum 1. Vorstand gewählt. Unter seiner Leitung kam der Verein zu einem Aufschwung wie noch niemals zuvor.

Nebeneinander konnten sich Gesangs, Farbkanarien, Wellensittich, Exoten, Papageien und Wildvögelzüchter in gleicher Weise ausbreiten und zu einer großen Gemeinschaft werden. In seine Zeit fällt auch die Gründung des „Südbadischen Verbands“ im Deutschen Kanarien Bund (DKB).

Die erste Verbandsmeisterschaft  1960 und eine weitere 1963 wurden in Offenburg ausgetragen. Ein besonderes Ereignis war die Gründung einer Ortsgruppe des „ Bundes für Vogelschutz und Vogelpflege Baden Württemberg e.V.“

Von der Stadtverwaltung Offenburg wurde das Waldgebiet rechts der Marlener Landstraße zur Einrichtung eines Vogelpflegegebietes bereitgestellt.

Mit viel Wissen und Können um die Wildvogelwelt stand dem 1.Vorstand der Beauftragte der Vogelwarte Radolfzell, Schriftführer Walter Hilberer, zur Seite.  Die Ortsgruppe  war kein Verein im üblichen Sinne und unabhängig vom Verein der Vogelfreunde, sie wurde jedoch von Walter Rank und Walter Hilberer zusammen mit Gleichgesinnten aus dem Verein gegründet und auch in den Anfangsjahren getragen, um sich dann immer mehr, als selbstständige Gruppe, vom Verein der Vogelfreunde zu lösen. Unter der Leitung von Walter Rank wurden traditionell  am 1. Mai Wanderungen durchgeführt. Bis 1968 war Walter Rank ein Vorsitzender wie es sich jeder Verein nur wünschen kann. Nach 12 jähriger Amtszeit wurde er als Ehrenvorsitzender ernannt.

Am 09.03.1968 übernahm Walter Hilberer das Amt des 1. Vorsitzenden. In den 2 Jahren seiner Amtszeit wurde gerade die Zucht von einheimischen Wildvögeln gefördert. 

 
Walter Hilberer galt bis zu seinem Tode 2003 als Experte in Sachen Wildvögel und Wildvogelstimmen. Im Mai 2002 führte er eine Vogelstimmenwanderung am Altrhein für den Verein durch. Außerdem beringte er Störche in der Umgebung. Dabei ist ein Film entstanden der bei der Kreisbildstelle Offenburg verliehen wird.

Im Januar 1970 wurde Richard Hermsdorf zum 1. Vorsitzenden gewählt. Unter seiner Leitung fand die Verbandsmeisterschaft statt.  In der Jahresversammlung am 20.03.1971 stellte Richard Hermsdorf sein Amt zu Verfügung. Als Nachfolger wurde Mathias Krög gewählt. 

Mathias Krög hatte den Verein seit einigen Jahren als 2. Vorstand mitgeprägt.

Unter seiner Führung ging der Verein seinen Besten Jahren entgegen.

Mit tatkräftiger Unterstützung des 1. Schriftführers Franz-Karl Huber wurde der Ausstellungsort auf den Messeplatz verlegt.

In der Generalversammlung am 10.02.1974 wurde Hans Goos zum 1. Vorsitzenden gewählt und Mathias Krög zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

In dieser Zeit hatte der Verein seine stärkste Mitgliederzahl von ca. 50 aktiven und 60 passiven Mitgliedern.

Am 04.01.1976 wurde Mathias Krög wieder zum 1. Vorsitzenden gewählt.

Durch die Initiative des 2. Vorstandes Ewald Wurth  wurde der Verein am 05.05.1976 unter der Nr. VR 298 in das Vereinsregister beim Amtsgericht Offenburg als „Vogelfreunde Offenburg und Umgebung e.V.“ eingetragen.

In der Generalversammlung vom 07.01.1978 wurde Heinz Kindler zum 1. Vorstand gewählt.

Unter seiner Leitung fanden 2 Verbandsmeisterschaften in den Jahren 1978 u. 1980 statt.

Der Verein hegte schon immer den Wunsch ein eigenes Vereinsheim zu führen. Frühere Bemühungen und Ansätze waren leider nicht mit Erfolg gekrönt. 1982 wurde in einer Vorstandssitzung beschlossen ein Gelände von 70 Ar am ehemaligen Flugzeughangar zu pachten. Der Verein beabsichtigte dort Vogelvolieren  und eventuell ein Vereinsheim zu errichten.

Am 06.02.1982 wurde Josef Retzler zum 1.Vorstand gewählt. Aufgrund des Landes Artenschutzgesetzes von Baden-Württemberg wurde es notwendig alle gehaltenen einheimischen Wildvögel zu erfassen. Die Listen wurden an die Obere Naturschutzbehörde eingeschickt. Einige Mitglieder erhielten dadurch Haltegenehmigungen für einheimische Wildvögel.

Im Herbst 1982 wurde dem Verein von der Stadt Offenburg die Flugdiensthalle mit entsprechendem Außengelände zum Kauf angeboten.

In der Mitgliederversammlung vom 20.12.1982 hatten sich eine große Mehrheit der Mitglieder für eine finanzielle Unterstützung in Form von Spenden und zinslosen Darlehen ausgesprochen. Der Kaufvertrag wurde am 05.01.1983 mit dem Kaufpreis von 40.000 DM zzgl. MwSt abgeschlossen. Die Hälfte der Mittel wurde vom Verein und den Mitgliedern,durch zinslose Darlehen, aufgebracht. Die fehlenden 20000 DM mussten über ein  Darlehen finanziert werden.Um das Darlehen zu erhalten, musste Josef Retzler persönlich,die Haftung übernehmen. Ebenso musste der Vereinsbeitrag auf 120,00 DM angehoben werden. Am 01.09.1983 wurde der Übereignungsvertrag unterzeichnet. Dadurch ging ein langersehnder Wunsch der Vogelfreunde in Erfüllung. In der kommenden Zeit waren die Vogelfreunde mit dem Umbau und der Umgestaltung der Halle beschäftigt. Am 08.04.1984 wurde der erste Vogel und Kleintiermarkt im Vereinsheim veranstaltet. Der Vogelmarkt findet auch heute noch jeden ersten Samstag im Monat statt.

Bild 1990

Am 24.02.1990 wurde Ewald Wurth als 1.Vorstand und Franz-Karl Huber als 2.Vorstand gewählt. Jürgen Obert wurde in seinem Amt als 1.Kassierer bestätigt. Es entstand eine Partnerschaft mit dem Elßäsischen Verein Amipec Benfeld, die bis heute gepflegt wird.

In dieser Zeit wurden die ersten Pläne für unsere Zuchtanlagen entworfen. Kurt Poddan  erhielt als erster eine Baugenehmigung auf dem Vereinsgelände. 

Das Hallendach und der Parkplatz wurden saniert. Seit 1993 führt Hilde Obert einen Futtermittelstand, der sich als Besuchermagnet unserer Vogelmärkte entwickelte.

Franz-Karl Huber übernahm am 04.03.2000 den 1.Vorstand, Denis Knoll wurde als 2.Vorstand gewählt. Die Geschäfte des 1.Kassierers übernahm Armin Wöhrle. 
Unser Verein feierte sein 90 jähriges Bestehen.

Seit dem 02.03.2002 ist Klaus Wirth 1. Vorstand. Unter seiner Regie wurde  das Vereinsheim saniert. Es erhielt eine neue WC Anlage, die Ausstellungsfläche wurde um 50 Quadratmeter erweitert, der Eingangbereich wurde neu gestaltet, ein Kinderspielplatz wurde errichtet und das Gelände neu eingezäunt. Es entstand eine Jugendgruppe die sich mit Einheimischen Vögeln, dem Bauen von Nistkästen und Futterstellen beschäftigte. Klaus Wirth verstand es, seine Mitglieder für die Rassen Gesangskanarien und Waldvögel zu animieren. Auf dem Vereinsgelände entstanden neue Zuchtanlagen von Christian Lapierre, Daniel Willmann mit F.K. Huber und dem Ehepaar Regina und Walter Braun. Walter Braun lenkte die Geschäfte als 1.Schriftfüher mit einer kurzen Unterbrechung seit dem  Jahre 1976.

Die Zukunft des Vereins ist von dem Gedanken geprägt, einen Vogelpark entstehen zu lassen.  Mit der Errichtung der Außenvolieren und dem Erstellen der Zuchtanlagen ist der Verein diesem Ziel ein Stückchen näher gekommen.

 

Wir freuen uns über jeden Besucher und falls wir ihr Interesse an der Vogelwelt geweckt haben, setzen sie sich bitte mit uns in Verbindung.

 

 

 
     
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